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Sample Image Die Geschichte von Luckwitz, was so viel wie „Blumenzwiebel“ bedeutet, reicht bis ins tiefste Mittelalter. Erstmals schriftlich erwähnt wurde der Ort 1231. Das Gutshaus gehörte etwa Anfang des 20. Jahrhunderts dem Grafen Bernstorff. Seine Tochter sollte das Gut nach der Heirat mit Baron Stenglin übernehmen. Aber die Ehe scheiterte, die Baronin zog ins Herrenhaus nach Harst, der Baron verließ die Gegend. Die Landwirtschaft wurde in kleine Parzellen aufgeteilt und verkauft.

So kam das alte Gutshaus in den zwanziger Jahren in den Besitz eines Hamburger Kaufmanns, der Luckwitz als Jagdsitz nutzte. Etwa 1939 ließ er das alte Gutshaus abreißen und erbaute auf den Fundamenten das neue, so wie es heute ist.

Zum Kriegsende wurde das Gutshaus Heimat für viele Flüchtlinge. Als Mecklenburg-Vorpommern später Teil der Sowjetisch besetzten Zone wurde, wurde die Landwirtschaft in LPGs zusammengefasst und das Gutshaus als Heim für schwer erziehbare und später für behinderte Kinder genutzt

2003 zog das Heim aus, das Gutshaus blieb bis 2005 im Besitz des Landkreises, der es schließlich an die Gersdorffs verkaufte.

 

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Was Sie unbedingt einmal machen sollten: mit „Oma Bernstein“ auf der Bank vorm Haus hocken und den alten Geschichten lauschen. Keine kennt Luckwitz so gut wie sie. Als kleines Mädchen hat sie mit ihrer Mutter das Gutshaus „trocken gewohnt“. Ihr ganzes Leben hat sie hier verbracht, sie kennt jeden Winkel des Hauses und jeden der ehemaligen Bewohner. Einige, die als Kinder im damaligen Heim aufgewachsen sind, kommen noch heute ab und an zu Besuch.

 

 

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